Was ist ein Onlinekurs-Framework und wie nutze ich es für mich?

Was ist ein Onlinekurs-Framework und wie nutze ich es für mich?

Willkommen zurück, hier auf den Blog von missionexpert!

Hier geht es heute um dein Onlinekurs-Framework. Wenn du unseren Blog schon länger verfolgst, weißt du, dass wir für uns festgestellt haben:

„Wir müssen ein Produkt bauen, dass wirklich vom Markt gewollt ist!“

Und der einzige Weg das herauszufinden, ist zum Markt hinzugehen und den Markt schlichtweg zu fragen.

Das jedoch ist nur die eine Seite der Gleichung. Denn wenn wir ein Onlineprogramm bauen würden, was ausschließlich die Kundenperspektive betrachtet, würde deine Perspektive, die des Experten oder der Expertin, ja vollkommen fehlen.

Und genau darum geht es hier und heute!

Wie du deine Leidenschaft & Expertise in Form eines Onlinekurses abbildest und nicht nur irgendein Onlineprogramm, sondern wirklich eines das Ergebnisse bei deinem Kunden liefert.

Und dann wie wir das ganze matchen: Die Kundeperspektive mit deiner Perspektive, die des Experten, der Expertin.

Und genau DARUM geht es in diesem Artikel:

  • ​Das Matchen der Kundenperspektive mit “deinem System”
  • ​Lean Startup & Minimum Viable Program(MVP)
  • ​In Etappenzielen zum Großen Versprechen
  • ​Bring Version #1 deines Online-Programms zum Kunden

Im letzten Artikel haben wir uns die Essentielle Frage-Kampagne angeschaut und wie wir uns von unserer Zielgruppe sagen lassen, was sie eigentlich möchten.

Dieser Schritt ist unwahrscheinlich wichtig, um sicher zu stellen, dass das was wir bauen, nicht an den Bedürfnissen unserer Zielgruppe vorbei geht.

Nun ist es aber so, dass wenn wir unsere Inhalte ausschließlich aus der Kundenperspektive ansehen würden, dass dann wenig Platz für Neuerungen wären.

Hier ist ein Beispiel:

​Wenn das neue iPhone rauskommt, dann gehen ja die Nutzer auch nicht hin und sagen dem Entwickler ganz genau welches individuelle Feature in das neue iPhone hineinsoll.

Sondern die Entwickler integrieren neue Features in das iPhone, wovon sie denken, dass diese den Nerv der Zielgruppe treffen.

Vielleicht fragst du dich an diesem Punkt jetzt:

„Wie bekomme ich aber mein eigenes System, meine eigene Methode, meinen eigenen Twist hinein?“

​​​​Außderdem:

„Der Kunde ist sich regelmäßig nicht bewusst, was er wirklich braucht!“

Bei mir ist es zum Beispiel so, dass viele Kunden wirklich denken, Online Marketing ist DAS DING und wenn sie nur den Schlüssel dafür geknackt haben, dann explodiert ihr Business. Doch die Realität sieht so aus, dass wir noch 1, 2 Schritte vorher ansetzen müssen, um erst mal das Fundament zu klären.

Wenn das passt, klar dann geht es weiter zum Online Marketing.

„Du bist schließlich der Experte / die Expertin“

Und wir hatten gesagt, der Kunde hat ein Problem, das ist sein Ist-Zustand und der Kunde möchte, dass ein Ergebnis passiert, er möchte zum Wunsch-Zustand.

Wir stellen uns die Frage, die wir uns an Tag 1 schon gestellt hatten:

„Was ist das Einzige, dass deinen Kunden interessiert?“

Und wir hatten gesagt, der Kunde hat ein Problem, das ist sein Ist-Zustand und der Kunde möchte, dass ein Ergebnis passiert, er möchte zum Wunsch-Zustand.

Er befindet sich in „the Hell“ und möchte in „the Heaven“.

Und zwischen Hell und Heaven ist die Distanz.

Und wenn wir uns dann nochmal die Frage stellen „Was ist das Einzige, dass deinen Kunden interessiert?“, wird es viel klarer und einfacher zu verstehen, nämlich:

„Dass dein Online-Programm ihn von seinem Ist-Zustand zu seinem Wunsch-Zustand führt.“

​​​​​Das Gute ist:

Wir wissen, wie es in „the Hell“ aussieht und wir wissen, wie es „in Heaven“ aussieht.

Und was wir jetzt an dieser Stelle machen müssen, ist nichts weiter, als:

Die Etappenziele / Zwischenschritte / Milestones zu skizzieren um aus „the Hell“ in „the Heaven“ zu gelangen.

Und wie das aussieht, schauen wir uns gemeinsam mal an ​zwei Beispielen an:

Beispiel #1: Abnehmprogramm

Unsere Annahme ist, dass wir ein Abnehm-Programm erstellen und wollen jetzt die Etappenziele von „Hell“ zu „Heaven“ hier mal skizzieren.

Also unser Kunde befindet sich in seinem Ist-Zustand, er hat ein Problem – „the Hell“

Und wir fragen uns jetzt:

„Welche Etappenziele muss der Kunde durchlaufen, um an seinen Wunschzustand anzukommen, sein Ergebnis zu erreichen, in „the Heaven“ zu gelangen?“

  • Jeden Tag 2 Liter Wasser trinken
  • 30 min. Kraft- und Ausdauertraining
  • Mehr Protein und mehr Gemüse essen
  • Das Krafttraining von 30 min. auf 45 min erhöhen
  • Jetzt ist es an der Zeit Kohlenhydrate zu reduzieren
  • Das Intermittierende Fasten vorstellen

Machen wir gleich noch ein zweites Beispiel:

​​Wie möchten jemanden helfen, seinen Traumpartner zu finden.

  • Wie sieht denn dein Traumpartner aus?
  • Löse dich von vergangenen Beziehungen
  • Erstellen deines Online Dating-Profils
  • Die Basics der Kommunikation klären
  • 25 Kontakte + 1 Date bekommen
  • Wie du jedes Date meisterst

Danach skizzieren wir die verschiedenen Etappenziele.

Wie das konkret aussieht, sehen wir uns hier nochmal an:

„In Etappenzielen zum großen Versprechen!“

​Schritt #1:

Brainstorme und erstelle eine große Liste mit allen möglichen Etappenzielen, die für das Erreichen deines großen Versprechens erforderlich sind. Schreib im ersten Schritt ALLES auf.

Also erstens ist eine reine Brainstorming-Phase, wo das 10, 20, 30 oder noch mehr Etappenziele sein können. Schreib erst mal alles auf.

​Schritt #2:

Im zweiten Schritt priorisierts du, welche der Etappenziele wirklich wichtig sind und fasst ggf. mehrere Zwischenschritte zu einem Etappenziel zusammen. Brich es auf 4-8 Etappenziele herunter.

Schritt #3:

Egal wie „wenig greifbar“ sich dein Thema für dich anfühlt: Du kannst jedes Thema in Etappenziele unterteilen und dem Ganzen eine Struktur geben.

Eine sehr häufig auftretende Frage ist:

„Wie lange geht denn mein Online-Programm? Wie viele Module soll ich machen?“

​​​​Das ergibt sich aus der Kombination von:

A – wie viele Etappenziele hast du definiert, und

B – wie lange denkst du, braucht dein Kunde, um von seinem Ist-Zustand zu seinem Wunschzustand zu gelangen.

An dieser Stelle habe ich noch einen kleinen Pro-Tipp:

„Es empfiehlt sich, nach deinem eigentlichen Programm noch eine Woche als Recap-Woche anzuhängen!“

Da können deine Kunden nochmal Fragen stellen, wo erste Ergebnisse ausgewertet werden können, wo nochmal alle Inhalte Revue passiert werden können und so weiter und sofort.

Und wenn du an dieser Stelle angekommen bist, haben wir unser Online-Programm einmal aus der Kundenperspektive, was getrieben wurde durch unsere essentielle Frage-Kampagne  und wir haben aber auch unsere Perspektive, wo wir unseren eigenen Twist, unser eigenes System inkludieren können.

Kundenperspektive + ‘dein System’ matchen:

Somit ist sichergestellt, dass wir wirklich ein einzigartiges Programm haben, das Ergebnisse produziert.

​Und jetzt machen wir auf keinen Fall DIESEN Fehler:

„Wir sperren uns ​NICHT monatelang ins stille Kämmerlein ein!“

​​​​sondern:

„Wir sehen zu, dass wir die erste Version unseres Programms, so schnell wie möglich zum Kunden bringen.“

​​​​Das geht mit dem MVP = Minimal Viable Program

​Unser Vorbild ist das Lean Start Up.​​​

Vielleicht kennst du ja das entsprechende Buch dazu, wir verfahren nämlich nach der Strategie des MVP, des Minimum Viable Programms.

Die meisten die ein Onlineprogramm erstellen gehen in eine sehr lange Entwicklungsphase.

Sie erstellen und erstellen und irgendwann, weit in der Zukunft liegend, launchen sie dann ihre erste Version des Onlineprogramms.

​Das Problem ist:

Während der ganzen Erstellungsphase wurde kein Geld verdient!

​Aber es gibt noch ein größeres Problem:

In dieser langen Entwicklungsphase besteht immer die Gefahr, dass das was man baut nicht 100% den Nerv der Zielgruppe trifft, was es dann letztendlich schwer oder nahezu unmöglich macht, das Programm zu verkaufen.

Deshalb machen wir es anders!

​Kurze Erstellungsphase und dann launchen wir und holen uns Feedback vom Markt.

Darauf folgt wieder eine Erstellungsphase und Programm 2 wird gelaunched.

Erstellungsphase -> Programm 3

Erstellungsphase -> Programm 4

Der große Vorteil?​​​

Während der Erstellungsphase haben wir immer schon Geld verdient und während man beim ersten Ansatz nur bei der Version 1 ist, ist man in der gleichen Zeit schon bei Version 4 unseres Programmes.

Also sind wir einen perfekten Onlineprogramm schon sehr, sehr nahegekommen.

Der obere Ansatz ist ein „mit dem Kopf durch die Wand“, ​unser Ansatz hingegen ist der ​​​„Lean Startup“ Ansatz (MVP).

Noch etwas ist an dieser Stelle wichtig:

„Gib deinen Kunden nur das, das sie auf den schnellsten, besten und kürzesten Weg von ihrem Ist-Zustand zu ihrem Wunsch-Zustand führt“

„Bombardiere sie nicht mit einer Fülle von Informationen, sondern transformiere sie zu deren Wunsch-Zustand.“

​​​​Und so machst du das:

Bring Version #1 deines Online Programms zum Kunden!

​Das bedeutet, dein Kunde arbeitet zum Beispiel am Modul 2 und du erstellst das Modul 4 oder dein Kunde arbeitet am Modul 3 und du erstellst das Modul 5.

Wichtig ist das bei einem Premiumprogramm nicht nur irgendwelche Inhalte ausgeliefert werden so wie bei einem klassischen Infoprodukt, sondern das wir alles dafür geben, dass der Kunde Ergebnisse bekommt und ihn so supporten wie nur irgendwie geht.

Und wenn du den Lean Startup, den MVP-Ansatz verfolgst, was ich dir nur wärmstens empfehlen kann, dann…

„Brauchst du am Anfang keine eLearning Platform!“

„Liefere aufgenommene Videos bequem via Email aus. Die eLearning Plattform folgt später. Starte lean.“

​​​​Auch eine sehr häufig gestellte Frage ist:

„Was ist, wenn ich meine Kunden 1:1 betreuen möchte?“

​​​​Meine Empfehlung ist:

„Biete 1: 1 Betreuung als Folgeprodukt für deine bestehenden Kunden an, denen du bereits fantastische Ergebnisse geliefert hast und die noch näher an dich persönlich heranwollen.“

​​​​Wie das in der Praxis aussehen kann, siehst du hier an dem Beispiel von Jeff Walker:

Er steigt mit kostenlosen Inhalten ein, ganz am Fuße der Pyramide.

Dann folgt ein günstiges Einsteigerprodukt, ein Buch für 20 €, dem schließt sich ein Onlineprogramm an, 500, 1.000 oder 2.000 €. Alle Kunden, die noch mehr möchten, können seinen Mastermind besuchen.

Die Kunden, die wirklich ganz nah an ihn heranwollen, können 1:1 Kunden werden.

Ich hoffe du siehst, welche fantastischen Inhalte und welche fantastischen Ergebnisse für deinen Kunden durch so eine Herangehensweise erzielen kannst.

Natürlich ist es Arbeit, aber wenn du das einmal so umgesetzt hast, dann gibt es nahezu nichts mehr Tolleres, nichts Erfüllenderes.

Wenn du noch mehr darüber erfahren möchtest, wie du dein eigenes, sehr erfolgreiches Online-Business aufbauen kannst, schau gerne bei unserem kostenlosen 7TageCrashkurs vorbei.

Bis zum nächsten Mal!

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